TheLovelyT

Earenya Guerra

Earenya sieht sich in ihrer Vision als trans Guest House-Mutter – willkommen heißend, vorbereitend, putzend, Dinge erledigend, unterstützend, sich kümmernd, quatschend und lachend. Sie genießt es eine Gastgeberin zu sein und übernimmt ganz natürlich Verantwortung für das Wohlbefinden der Menschen um sie herum.

Diese Vision wurde gesäät nachdem sie eine Dokumentation über die Leben von trans Frauen in Istanbul gesehen hatte. Inmitten einer gesellschaftlichen Realität mit Hasskriminalität gegenüber und Morden an trans Frauen ist die Community das, was die Überlebenden zusammenhält – und ein physischer Community-Raum.

Das gesääte Saatkorn wuchs weiter als sie in einem kleinen eleganten Hostel in der Berliner City West arbeitete, wo sie ihre Passion als Gastgeberin entdeckte. Im Tourismus tätig zu sein war immer ein Teil ihrer langen und eklektischen Lebensreise, angefangen bei einem Reisebüro bis hin zu einer großen globalen Online-Buchungsplattform.

Zurzeit kannst du sie hin und wieder an der Rezeption des gemütlichen Kiez Hostel Berlin nahe der Warschauer Straße finden und auch als Wellness-Anwenderin im türkischen Hamam in der Schokofabrik. Sie genießt es zu reisen und neue Orte zu entdecken – besonders wenn sie sich dabei gut und sicher fühlen kann.

Ceniza Armstrong

Ceniza schloss sich Earenya's Vision einer exklusiven Trans-Herberge mit der klaren Absicht an, eine Kunstgalerie zu schaffen. Da sie zuvor in Kunstgalerien und -institutionen arbeitete, hat sie den Drang, einen Kunstraum exklusiv für Trans-Menschen zu schaffen, durch den wir die kulturelle Struktur unserer eigenen Gesellschaft direkt beeinflussen und unsere Vision langsam, aber sicher mitgestalten und stärken zu können, um sie zu einem gastfreundlicheren Ort für uns zu machen.

Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen mit Transphobie in Form von Gewalt, Obdachlosigkeit und Diskriminierung am Arbeitsplatz, Ceniza's Fokus liegt auf der Suche nach praktischen Lösungen für die Schaffung von Sicherheit für andere Trans-Menschen und auf der Förderung ihrer Arbeit.

Nachdem sie aus Südamerika ausgewandert war und ihr Leben auf einem neuen Kontinent aufbaut, bietet ihr die Schaffung eines sicheren Raumes, der Transgender-Reisenden, Migrant*innen und Flüchtlingen Sicherheit bot, die Möglichkeit, anderen das zu geben, was sie am meisten brauchte.